Na? Auch untersegelt?

Geht es euch auch so wie mir? Die Durststrecke des Nichtsegelns in der Wintersaison ist jetzt Ende März gefühlt langsam unerträglich. Angesichts erster Sonnenstrahlen fühle ich mich „untersegelt“ und würde am liebsten schon heute die Leinen loswerfen und endlich mit dem Boot ablegen. Raus in die Natur, die Kraft des Windes spüren und das Plätschern der Wellen gegen den Holzrumpf hören – das hätte ich gerne JETZT!

Zwischenzeitlich war ich mit Gunnar Anfang Februar auf dem Wintertreffen des Freundeskreis Klassische Yachten (fky.org) und konnte abtauchen in das schönste Hobby.

Ich hatte gehofft eine Lesung von Stefan Züst wieder zu erleben. Er ist Bootsbauer vom Bodensee und arbeitet vornehmlich mit Holzbooten, seine Passion. Seine Erzählweise, seine Stimme nimmt einem tief in den Bann. Er war auch dort, aber leider kam er 2018 nicht so gut zum Segeln, wie er mir schrieb, und hatte keinen Reisebericht für uns. Stattdessen folgten wir Beiträgen von einem Seglerpaar, dem Profifotografen Sören Hese, dem „deutschen Ozean“ und der Viermastbark „Peking“.

Umso erfreuter war ich als ich ein Podcast Interview vom NDR mit Stefan Züst fand, in dem er kleine Kostproben gibt. Hier ein Link zu seiner Homepage und unten ein Video von seiner selbst gebauten Yacht „Alzira“ mit der er diese Segeltouren seiner Geschichten unternahm. Jene kann man auch hier nachlesen bei ihm.

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Wie geht es Euch denn gerade? Fiebert Ihr auch der kommende Segelsaison entgegen? Was plant Ihr für dieses Jahr?

Persenning mit Schürze

Viele Holzboot Eigner kennen und fürchten sie: die Sommerplanke! Die Holzplanken am Rumpf werden mit der Zeit immer heller, da sie den starken Sonnenstrahlen gnadenlos ausgesetzt sind. Diese Oberpersenning mit einer Schürze (aus LKW-Plane vermutlich) fand ich daher wirklich gut als Tipp zum Schutz unserer Antquitäten.

Gesehen auf dem 2018er Holzpiratenfestival.

Jolle wenden mit Schablone

Der vorherige Beitrag hat ja schon viel Begeisterung und Anerkennung ausgelöst. Nun hat sich auch Sebastian H. bei mir zum selben Thema gemeldet. Hier seine Lösung zum  leichteren Drehen des Bootes.
Sebastian hat aus einer Tischlerplatte einen „großen Kreis“ (Durchmesser 1750mm) am Spiegel befestigt. Hierzu wurden 4 Löcher benutzt, zwei für die Heckösenschrauben und 2 für die Schraubzwingen wie auf den Bild zu sehen. Gut abgepolstert wurde dann der Pirat gerollt.

Vielen Dank für deinen Tipp und die Fotos, Sebastian!